Erstmals Verdienstmedaille der Gemeinde Ringsheim verliehen

Gemeinde verleiht neu geschaffene Verdienstmedaille erstmals an Christa Mutz, Marie-Hélène Meier und Robert Monternot
 
Bisher ehrte die Gemeinde Ringsheim lediglich Personen mit einem Höchstmaß an Verdiensten mit dem Ehrenbürgerrecht. Damit wurde und soll auch künftig aber sehr sparsam umgegangen werden. Weitere Ehrungen für Leistungen, die das Ehrenbürgerrecht aber noch nicht rechtfertigen, waren bisher nicht vorgesehen.

Verdienstmedaille der Gemeinde Ringsheim

Das soll sich ab sofort ändern. Gemeinderat und Bürgermeister wollen ab sofort herausragende ehrenamtliche Leistungen für die Gemeinde stärker herausstellen. Es wurde deshalb beschlossen, künftig eine Verdienstmedaille der Gemeinde zu verleihen um öffentlich Anerkennung und Dank zum Ausdruck zu bringen. Die Ehrung ist für Menschen vorgesehen die sich durch Ihre Leistungen auf kommunalpolitischem, wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, sportlichem, musischen oder sonstigen Gebiet (keine reinen Vereinstätigkeiten) in oder für die Gemeinde auszeichnen, in dem Sie in besonderer und hervorragender Weise beispielhaft gewirkt haben.
 
Im Rahmen des Neujahrsempfangs 2020 wurden jetzt erstmals drei Menschen für ihr ehrenamtliches Engagement mit dieser neu geschaffenen Verdienstmedaille ehren. Diese drei Menschen haben viele unzählige Stunden in ihrer Sache und zum Wohle unserer Gemeinde investiert.

Die drei Geehrten sind:
Frau Christa Mutz
Frau Marie-Helénè Meier und
Herr Robert Monternot
 
Christa Mutz, Marie-Helénè Meier und Robert Monternot haben sich für die Gemeindepartnerschaft zwischen den beiden Gemeinden Ringsheim und Albigny-sur-Saône über Jahrzehnte eingesetzt. Und haben sich durch ihr enormes langjähriges Engagement für diese Partnerschaft in besonderem Maße um die Gemeinde Ringsheim verdient gemacht.

Ehrung Verdienstmedaille (von links): Christa Mutz, Bürgermeister Pascal Weber, Marie-Helene Meier und Robert Monternot

Robert Monternot
Robert Monternot kann getrost als einer der maßgeblichen Gründer der Gemeindepartnerschaft zwischen Albigny-sur-Saône und Ringsheim bezeichnet werden. Er war es, der den ersten Kontakt 1989/90/91 zwischen den Gemeinden geknüpft und vermittelt hat. Ohne ihn hätte es die Partnerschaft nicht gegeben. Nach der feierlichen Gründung der Gemeindepartnerschaft war er es, der maßgeblich die Partnerschaft und die entsprechenden Projekte initiiert, gelebt und mit organisiert hat. Auch wenn er nicht immer im Vordergrund steht und auch nicht stehen möchte, von Anbeginn bis heute ist er „Motor und Arbeiter“ der Partnerschaft und untrennbar mit dieser verbunden.
 
Marie-Hélène Meier
Marie-Hélène Meier ist als Französin schon durch Ihre Ehe Europäerin geworden. Sie hat nämlich, wie ihr Nachname schon verrät, einen Deutschen geheiratet. Genauer gesagt einen Bayer. Somit war Sie natürlich schon aufgrund dieser Umstände ein „Geschenk“ für den Aufbau unserer Partnerschaft
 
Als 1. Vorsitzende des Freundeskreises „Les Amis du Jumelage“ Albigny-sur-Saône von 1992 bis 2007 und von 2011 bis 2019 hat Frau Meier die Gemeindepartnerschaft auf französischer Seite maßgeblich geprägt. Sie war dabei auch stets das sprachliche Bindeglied zwischen den Gemeinden, Bürgermeistern und Verwaltungen. Gleichzeitig ist es Ihr mit Ihren Männern und Frauen im dortigen Partnerschaftskomitee gelungen, unsere „Gemeindepartnerschaft“ fest in Albigny und den Herzen der dortigen Menschen zu verankern.
 
Christa Mutz
Frau Christa Mutz war von Anfang an dabei, die Partnerschaft mit Albigny-sur-Saône aufzubauen. Getragen wird die Gemeindepartnerschaft in Ringsheim insbesondere vom Freundeskreis für Gemeindepartnerschaften e.V., dessen 1. Vorsitzende Frau Mutz seit dessen Gründung im Jahr 1992 ununterbrochen und bis heute ist. Sie hat sich in dieser Position in den über 25 Jahren enorm für die Gemeindepartnerschaft eingesetzt und wie die beiden anderen die Partnerschaft „getragen“.
 
Darüber hinaus war Frau Mutz auch volle 4 Amtsperioden (1999 bis 2019) Mitglied im Ringsheimer Gemeinderat und hat auch dort maßgeblich die Entwicklung der Gemeinde mit entschieden.

Text: Bürgermeister Pascal Weber
Bilder: Adelbert Mutz

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