Ringsheimer Feuerwehr zieht in der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz

Wann kommt das Feuerwehrhaus?

Nach 40-jähriger Dienstzeit zu Ehrenmitgliedern ernannt (von links):        Thomas Happersberger (stellv. Kreisbrandmeister), Kommandant Christian Feist, Andreas Schmidt, Rolf Tull, Klaus Friedmann, Albrecht Herbstritt, Andreas Henninger,        Oliver Wieber, BM Pascal Weber
Nach 40-jähriger Dienstzeit zu Ehrenmitgliedern ernannt (von links):
Thomas Happersberger (stellv. Kreisbrandmeister), Kommandant Christian Feist, Andreas Schmidt, Rolf Tull, Klaus Friedmann, Albrecht Herbstritt, Andreas Henninger, Oliver Wieber, BM Pascal Weber
Volker Kern
Volker Kern als zweiter Stellvertretender Kommandant gewählt
Beförderungen und Aufnahme in die Einsatzabteilung bei der Ringsheimer Feuerwehr (von links):        BM Pascal Weber, Kommandant Christian Feist, Sven Rethaber, Thomas Kölblin, Nico Person, Maxemilian Feist, Jochen Jäck, Lukas Blust, Dennis Nieborowsky, Justin Winkler
Beförderungen und Aufnahme in die Einsatzabteilung bei der Ringsheimer Feuerwehr (von links):
BM Pascal Weber, Kommandant Christian Feist, Sven Rethaber, Thomas Kölblin, Nico Person, Maxemilian Feist, Jochen Jäck, Lukas Blust, Dennis Nieborowsky, Justin Winkler

Die Bürger von Ringsheim dürfen sich sicher fühlen, wie aus der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Tennisheim zu entnehmen war. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses ist das Ziel der nächsten beiden Jahre. 48 aktive Einsatzkräfte, unter ihnen zwei Frauen, sind mit einem guten Ausbildungsstand auf Einsätze vorbereitet. Mit 18 Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren, unter ihnen drei Mädchen, ist der Feuerwehrnachwuchs vorbildlich aufgestellt. Auch in die Ausrüstung hat die Gemeinde viel Geld in die Hand genommen. Mit Volker Kern wurde ein zweiter stellvertretender Kommandant gewählt.

Kommandant Christian Feist und Schriftführer Lukas Blust verwiesen auf insgesamt elf Einsätze. Eine große Herausforderung seien jedoch zwei Gebäudebrände in der Ortsmitte gewesen. „Das habt ihr sehr gut gemacht“, lobte Thomas Happersberger, stellvertretender Kreisbrandmeister aus Lahr. Mit der Aufklärung der Scheunenbrandserie war man erleichtert, so Feist. „Wir erfahren große Anerkennung in der Bevölkerung, ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagte Feist. Mit der Entwicklung der Gemeinde und der Region mit zunehmender Bebauung (Hotels, Pensionen) und dem Europa- und Wasserpark in unmittelbarer Nähe müsse sich auch die Feuerwehr weiterentwickeln. Kommunalübergreifende Kooperationen der Wehren sind unabdingbar, weil besonders die Tagesverfügbarkeit der Kräfte ein Problem darstellt. Die Unterstützung der Gemeindeverwaltung sei wichtig, um sich um die Kernaufgaben konzentrieren zu können, merkte Feist an. Mit der Einbindung der Altersabteilung erfülle die Wehr auch eine soziale Aufgabe. Neben dem Einsatzgeschehen war die Wehr in vielfältiger Weise in der Gemeinde und in der Vereinsgemeinschaft tätig. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr, Maxemilian Feist und Tobias Blust engagierten sich in vielfältiger Weise um die Ausbildung des Nachwuchses. Ein Highlight ist das jährliche Christbaumsammeln mit dem anschließenden Christbaumglühen auf dem Kahlenberg. Neben Übungsdiensten und Freizeitveranstaltungen wird das Interesse der Jugendlichen an der Feuerwehr mit Erfolg belebt und gefördert.

Rund 150 Termine waren neben dem Einsatzgeschehen zu bewältigen, wie Feist erwähnte. Die baldige Planung und der Bau des neuen Feuerwehrhauses, nach dem Willen der Feuerwehr südlich der Kahlenberghalle, ist das derzeit wichtigste Ziel. Am Ende des Jahres sollten Pläne vorliegen. Zum anvisierten Standort hat sich der Gemeinderat im vergangenen Jahr zunächst für eine Machbarkeitsstudie entschieden. Diese sei nun fertig, Bürgermeister Pascal Weber lies jedoch „die Katze nicht aus dem Sack“. Mitte Februar werde das Ergebnis bei einer Bürgerversammlung bekannt gegeben. Danach sei der Bauausschuss und der Gemeinderat wieder am Zug, so Weber. Rund 80.000 Euro hat die Gemeinde im vergangenen Jahr in die Wehr investiert. Für ein bereits bestelltes neues Fahrzeug (LMF) nimmt die Gemeinde weitere rund 320.000 Euro in die Hand. „Wir haben eine starke und schlagkräftige Feuerwehr“, meinte Weber, er freue sich, dass es bei den beiden Gebäudebränden keine Personenschäden gegeben habe. Auch er betonte die Notwendigkeit der interkommunalen Zusammenarbeit der Feuerwehren. Ein Loblied „sang“ Happersberger über die gute Bewältigung der beiden Brände. Die Überlandhilfe sei wichtiger Bestandteil besonders bei Doppeleinsätzen. Sein Rat zur Planung des neuen Feuerwehrhauses: „Nehmt euch Zeit, denn das Haus wird ein Generationsprojekt“.

Die Kameradschaftskasse der Wehr ist gut gefüllt, wie Kassenwart Tobias Eder berichtete. Allerdings müssen Erträge zukünftig versteuert werden, wie Kommandant Feist zum Erstaunen der Wehrleute mitteilte. Thomas Nieborowsky, stellvertretender Kommandant, dankte Kommandant Christian Feist im Namen der gesamten Wehr für sein persönliches Engagement.

Ehrungen
40-jährige Dienstzeit: Klaus Friedmann, Andreas Henninger, Albrecht Herbstritt, Arno Person, Andreas Schmidt, Rolf Tull, Oliver Wieber
25-Jährige Dienstzeit: Nico Bosch, Jörg Muttach, Michael Weber

Beförderungen
Zum Oberlöschmeister Maxemilian Feist; zum Oberfeuerwehrmann Lukas Blust, Thomas Kölblin, Sven Rethaber; zum Feuerwehrmann Joel Beuschlein, Nico Person;

Aufnahme in die Einsatzabteilung: Dennis Nieborowsky, Justin Winkler, Jochen Jäck
Atemschutzbeauftragter: Tobias Schmidt

Text und Bilder von Adelbert Mutz

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