Zusammenhalt über Grenzen wichtiger denn je

Auch die Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Gemeindepartnerschaften war geprägt von der Sorge um die Gesundheit der Menschen der beiden Partnergemeinden Ringsheim und Albigny/sur Saône, die nun seit über 25 Jahren eine aktive und freundschaftliche Beziehung pflegen.

Vorstandschaft und Mitglieder des Freundeskreises hoffen auf eine Ende der Pandemie im kommenden Jahr. In der vorderen Reihe die 1. Vorsitzende Christa Mutz, rechts daneben Bürgermeister Pascal Weber.

Christa Mutz, seit der Gründung im Jahre 1992 Vorsitzende des Freundeskreises, rückte den Fokus zunächst auf das vergangene Jahr, in dem Anfang Oktober im Bürgerhaus noch ein grandioses zweitägiges Jubiläumsfest gefeiert werden konnte, an dem über 200 Personen, unter ihnen 125 Gäste aus der Partnergemeinde Albigny, teilnahmen.

Die Bereitschaft Ringsheimer Familien und Bürger aus diesem Anlass Gäste aufzunehmen, habe man gerne angenommen. Ohne die Unterstützung der ganzen Gemeinde, einschließlich der gesamten Verwaltung um Bürgermeister Pascal Weber, sei dies jedoch nicht möglich gewesen. Für Mutz ein Beweis, dass die Partnerschaft von der ganzen Gemeinde getragen und gelebt werde. Zuvor stattete im Mai eine Schulklasse aus Albigny der Ringsheimer Schule einen Besuch ab, dem sich ein Rundgang durch die Deponie Kahlenberg anschloss.

Wie all die vergangenen Jahre waren die französischen Gäste auch wieder beim Wein- und Gassenfest mit dem Beaujolais-Stand präsent. Mit Corona waren beide Gemeinden gleichermaßen in großer Sorge um die Menschen in den Gemeinden. Noch stärker als Ringsheim traf es die Gemeinde Albigny. Bürgermeister Pascal Weber erkannte die Situation und schickte anfangs der Pandemie 250 Schutzmasken nach Albigny. Begegnungen waren seit März dieses Jahr nicht mehr möglich, dennoch rissen die Kontakte nicht ab, zumal es in Albigny bei der Bürgermeisterwahl Veränderungen gab.

Neuer Bürgermeister seit Juni ist Yves Chipier, ein bekennender Freund der Gemeindepartnerschaft. Pascal Weber reiste auf Einladung des neuen Bürgermeisters nach Frankreich und nahm an den Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli in Albigny teil. Er nutzte zugleich die Gelegenheit zu einem ersten Gespräch mit seinem neugewählten französischen Amtskollegen.

Mit Antoine Corredera gab es auch eine Veränderung beim Partnerschaftskomitee. Er löste Marie-Helene Meier als Vorsitzender ab.

Die Zeit der Zwangspause will man in beiden Gemeinden zur Entwicklung neuer Ideen und der Planung weiterer Begegnungen nutzen. „Wir kämpfen weiter um die Partnerschaft“, sagte der Bürgermeister entschlossen, der seinen Ideenreichtum schon oft bewiesen und auch umgesetzt hat. Er sicherte der Vorsitzenden seine persönliche Unterstützung zu. Christa Mutz dankte der gesamten Vorstandschaft für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Dank galt auch allen Helfern und Unterstützern der Jubiläumsfeierlichkeiten, besonders den vielen Ringsheimern, die an diesem Fest Gäste bei sich aufnahmen.  

[Text und Bild: Adelbert Mutz]

(Erstellt am 03. November 2020)

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