Einladung zur Informationsveranstaltung „Neubau Feuerwehrhaus“ und „Neubau Bauhof“

Die Themen „Neubau Feuerwehrhaus“ und „Neubau Bauhof“ beschäftigen die Gemeinde bereits seit einigen Jahren. Nachdem zunächst ein „Kommunales Infrastrukturzentrum“ (KIZ) am  nordwestlichen Ende des Grasweges geplant war, in dem sowohl die Feuerwehr als auch der Bauhof unterkommen sollten, wurde das Thema im Jahr 2017 im Gemeinderat diskutiert und dann zunächst vertagt.

Im Jahr 2018 hat der Gemeinderat einen Bauausschuss „Feuerwehr/Bauhof/DRK“, bestehend aus Mitgliedern der Feuerwehr, Mitgliedern des DRK, Bauhofmitarbeitern, Gemeinderäten, Verwaltungsmitarbeitern und dem Bürgermeister beschlossen, um mögliche Standorte zu überlegen und deren Vor- und Nachteile zu diskutieren, in anderen Gemeinden Bauhöfe und Feuerwehrhäuser anzusehen und den Bedarf für die Gemeinde Ringsheim grob zu definieren. Das erste Ergebnis der Überlegungen wurde in der vergangenen öffentlichen Sitzung dem Gemeinderat vorgestellt. Der Gemeinderat hat nach seiner Beratung dazu dann Folgendes beschlossen:

Zum Feuerwehrhaus:
1. Der Gemeinderat nimmt die Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ als bevorzugten Standort für das neue Feuerwehrhaus den Standort „Südlich der Kahlenberghalle“ mit einer Abfahrtsmöglichkeit für Feuerwehrfahrzeuge per Rampe auf die Brückenrampe „Hauptstraße“ vorzusehen, so zur Kenntnis.
2. Der Gemeinderat wird auf Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“, eine Machbarkeitsstudie für diesen Standort inkl. Ausfahrt auf die Brückenrampe „Hauptstraße“ in Auftrag geben. Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechende Angebote bei Fachbüros einzuholen.
Innerhalb dieser Machbarkeitsstudie sollen die technische und bauliche Machbarkeit, als auch die Machbarkeit in Bezug auf Baugrund, Schall- und Lärmschutz für die Anwohner, verkehrliche Notwendigkeiten und Zulässigkeit, bauplanungsrechtliche Zulässigkeit und eine Kostenschätzung für die Rampe und deren späteren notwendigen Umbau im Zuge der Bahnplanungen für das 3. und 4. Gleis sowie den Bahnhof untersucht und vorgelegt werden. Private Grundstücke sollen durch die Rampe möglichst nicht tangiert werden.
3. Der Gemeinderat beschließt ebenfalls auf Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“, eine breit angelegte Anwohner- und Bürgerbeteiligung inkl. Bürgerinformation durchzuführen, bevor eine endgültige Standortfestlegung für das neue Feuerwehrhaus im Gemeinderat erfolgt.
4. Sollte der bevorzugte Standort „Südlich der Kahlenberghalle“ nicht möglich sein oder  wirtschaftlich/zeitlich nicht präferiert werden, nimmt der Gemeinderat die Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ als erste Alternative den Standort „Weglänge/Alte B3“ vorzusehen, ebenfalls zur Kenntnis.
5. Sollten beide Standorte „Südlich der Kahlenberghalle“ und „Weglänge/Alte B3“ nicht möglich sein oder wirtschaftlich/zeitlich nicht präferiert werden, nimmt der Gemeinderat die Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ als zweite Alternative den Standort „Nördlicher Grasweg“ vorzusehen, ebenfalls zur Kenntnis.

Zum Bauhof:
1. Der Gemeinderat nimmt die Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ als bevorzugten Standort für den neuen Bauhof den Standort „Nördlicher Grasweg“ vorzusehen, so zur Kenntnis.
2. Der Gemeinderat beschließt auf Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ eine breit angelegte Anwohner- und Bürgerbeteiligung inklusive Bürgerinformation zu diesem Standort durchzuführen, bevor eine endgültige Standortfestlegung im
Gemeinderat erfolgt.
3. Sollte der Standort „Nördlicher Grasweg“ nicht möglich sein oder wirtschaftlich/zeitlich vom Gemeinderat nicht präferiert werden, nimmt der Gemeinderat die Empfehlung des Bauausschusses „Feuerwehr/Bauhof/DRK“ als erste Alternative den Standort „neues Gewerbegebiet Leimenfeld III“ vorzusehen zur Kenntnis.

Mit diesem jetzigen Beschluss ist noch keine Entscheidung zu einem Standort gefallen, stattdessen wurde der Auftakt zu einer Bürgerbeteiligung gesetzt.

In diesem Zusammenhang ist die Bevölkerung zu einer öffentlichen Bürgerinformation

am Dienstag, 23. April 2019, 19:00 Uhr, in das Bürgerhaus eingeladen.

Dort wird die Gemeinde über die bisherigen Beratungen informieren, gleichzeitig können Argumente, Wünsche und Anregungen zu den Projekten eingebracht werden. Die Ergebnisse der Bürgerinformation/-beteiligung sollen dann in den weiteren Entscheidungsprozess einfließen, bevor der Gemeinderat eine endgültige Standortauswahl und später die Realisierung der Projekte beschließt.

Bürgermeister Weber wünscht sich einen sachorientierten und offenen Dialog bei den Beratungen zur Zukunft dieser wichtigen Einrichtungen der Gemeinde Ringsheim.