Scheunenbrand in der Ortsmitte wohl nicht Teil der Brandserie

Am vergangenen Freitag ist in der Hauptstraße / Ecke Herrenstraße ein Feuer an einer Scheune ausgebrochen. Das Feuer wurde durch Anwohner bemerkt. Personen sind Gott sei Dank nicht zu Schaden gekommen.

Die Einsatzkräfte unserer Ringsheimer Feuerwehr waren in kürzester Zeit vor Ort. Sie konnten mit Hilfe der hinzugezogenen Kräfte aus Ettenheim (mit Drehleiter) ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern. Aufgrund der Gefährdungslage wurden die beiden Wehren dann auch noch von Feuerwehrkollegen aus Lahr mit ihrer Drehleiter unterstützt. Insgesamt rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei waren an der Brandstelle und konnten das Feuer löschen.

Ich danke ausdrücklich allen beteiligten Einsatzkräften, Helfern und Anwohnern für die gute und umsichtige Arbeit und Unterstützung. Leider wurden drei unserer Ringsheimer Feuerwehrleute leicht verletzt. Ihnen an dieser Stelle großen Dank für ihren Einsatz und von Herzen GUTE BESSERUNG !!

Die kriminaltechnische Untersuchung durch das Landeskriminalamt am vergangenen Montag hat keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Brandbeschleuniger konnten nicht nachgewiesen werden. Es gibt keine konkreten Hinweise auf einen technischen Defekt. Die Ermittler der Polizei gehen derzeit davon aus, dass der Brand eher nicht zu der Brandserie zu rechnen ist.

Dennoch bleibt es wichtig aufmerksam zu sein. Die präventiven Kernbotschaften für Scheuneneigentümer der Polizei lauten weiterhin:

Die Scheune möglichst durch Verschließtechnik (Scheunentor, Seitentüren) gegen unberechtigtes Eindringen sichern.

  • Installation einer sog. Wildkamera (aber bitte nur im Scheunenbereich und nicht auf öffentlichen Straßen und Wegen) zur Aufzeichnung möglicher Tathandlungen.
  • Einsatz von Bewegungsmeldern, Scheinwerfern, Alarmanlagen.
  • Aktuell sollten in den Scheunen keine Brandbeschleuniger gelagert werden.
  • Keine menschlichen Brandwachen in den Scheunen!
  • Bei verdächtigen Wahrnehmungen ohne Zeitverlust über den Notruf 110 die Polizei verständigen. Beobachten Sie das Geschehen genau, rufen Sie sofort die Polizei an und notieren Sie sich Personenbeschreibungen, Fahrzeuge und amtliche Kennzeichen. Damit unterstützen Sie die polizeilichen Ermittlungen. Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr!

Für weitere Fragen in Sachen Prävention steht die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle unter Tel. 0761/29608-25 zur Verfügung (Bürozeiten).

Lassen Sie uns hoffen und daran arbeiten, egal ob der Brand zur Serie gehört hat oder nicht, dass der/die Täter/-in der Brandserie schnellstmöglich ermittelt und der Justiz zugeführt wird !

Ihr
Pascal Weber
Bürgermeister