Ringsheim erfüllt Flüchtlingsquote vollständig

Die Gemeinde Ringsheim hat allein im Jahr 2018 insgesamt bereits 22 Flüchtlinge im Ort aufgenommen. Weitere sieben Menschen afghanischer Herkunft, werden im August nach Ringsheim kommen. Damit wurde die vom Landratsamt Ortenaukreis für den Ort festgelegte Aufnahmepflicht für das laufende Jahr sowie zusätzlich auch noch die nicht erfüllten Quoten aus den Vorjahren 2016 und 2017 komplett erfüllt. Die im August nach Ringsheim kommenden Menschen werden in einem Gebäude in der Neudorfstraße ein neues Zuhause finden. Dies bietet sich an, da davon bereits vier Männer eine geregelte Arbeit in Lahr haben, die sie dann weiterhin mit dem Zug gut erreichen können. Bürgermeister Pascal Weber dazu: „Meine Mitarbeiter Roswitha Ehret-Meythaler und Jürgen Schwarz haben hier eine phantastische Arbeit gemacht. Gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Helferkreis „Flüchtlinge“, dem ich sehr für die geleistete Arbeit danke, haben wir sog. „Patenschaften“ zwischen Flüchtlingen und Einheimischen organisiert, damit sich die Menschen schneller im Ort zurechtfinden und integrieren. Das läuft gut und nahezu reibungslos. Die Kinder besuchen die Schulen und machen dort insbesondere bei der Sprachkompetenz große Fortschritte, viele Erwachsene haben schon Arbeit gefunden. Diesen Weg werden wir weiter fortsetzen.“ Es ist der Gemeinde damit gelungen, alle Flüchtlinge dezentral in Wohnungen unterzubringen. Das im letzten Jahr noch angedachte neue Gebäude in der „Ruster Straße“, zu dem es im Februar einen Bürgerentscheid gab, muss entsprechend zunächst nicht gebaut werden. Dafür gebührt auch den Vermietern ein großer Dank, da sie der Gemeinde Ringsheim Häuser bzw. Wohnungen für die Unterbringung zur Verfügung stellen. Durch verschiedene Laufzeiten der entsprechenden Mietverträge hat die Gemeinde auch eine gewisse Flexibilität, um auf mögliche Rückführungen oder Neuankünfte passend reagieren zu können.