Tischkicker-Lokalderby in Rust

Tischkicker Seelsorgeeinheit

Das Team der Seelsorgeeinheit (SE) Rust forderte die Bürgermeister (BM) der Seelsorgegemeinden Rust, Ringsheim und Kappel-Grafenhausen zum Tischkicker-Lokalderby heraus. Den besten Dreh an den Metallstangen hatte das Team Rust mit BM Kai-Achim Klare und Gemeinderat (GR) Günter Erny. Es besiegte im Finale das Team Ringsheim mit BM Pascal Weber und GR`in Anja Biehler klar mit 7:1 und 7:5 Toren.

Die erschreckend schwache Leistung der Nationalmannschaft gegen Südkorea und dem damit verbundenen vorzeitigen Ausscheiden aus der WM sorgte bei den Zuschauern beim Public-Viewing im Pfarrheim St. Michael in Rust für ungläubiges Staunen. Das Entsetzen hielt jedoch nicht lange an, denn beim anschließenden Tischkicker-Turnier, von der SE Rust organisiert, war Frustbewältigung angesagt. Vier Teams traten im Hof des Pfarrheimes an zwei Tischen gegeneinander an. Für das SE-Team „Wolke Sieben“ waren Pfarrer Michael Garnter, Antonia Hugenschmidt und als Coach und Ersatzspielerin Jeremia Kraus gut aufgestellt. Das Ruster Team bildeten BM Kai-Achim Klare und GR Günter Erny, für Ringsheim kämpften BM Pascal Weber und GR`in Anja Biehler um Tore und Punkte. Kappel-Grafenhausen schickte BM Jochen Paleit und GR`in Rebecca Wild „Faißt 15“ an den Tisch. War der Tisch für Wild fast auf Augenhöhe, musste sich Spielpartner Paleit mächtig beugen, um den kleinen Spielball verfolgen zu können. Michael Hägle, Vorsitzender des SV Grafenhausen, fungierte als fach- und sachkundiger Oberschiedsrichter.

Jeder gegen Jeden hieß es in der Vorrunde. Aus dieser gingen mit je zwei Siegen die beiden Teams aus Rust und Ringsheim hervor. Das Spiel um den dritten Platz gewann mit lautstarker Unterstützung der Fan-Kinder „Wolke Sieben-Wolke Sieben!“das Team SE mit Gartner und Hugenschmidt gegen das Team Kappel-Grafenhausen mit Paleit und Wild knapp mit 7:5, 5:7 und 7:4 Toren in drei Sätzen. Im Finale bestätigte das Ruster Team mit Klare und Erny ihre Favoritenrolle und ließen gegen das Team Ringsheim mit Weber und Biehler nichts anbrennen.

Der Turniersieg fiel mit 7:1 und 7:5 recht deutlich aus. Auffällig war, dass sich die Bürgermeister im Team als Torwarte auf das Tore verhindern konzentrierten und ihre Gemeinderätinnen und -Räte als Stürmer auf den „Platz“ schickten. Alexander Sandhaas vom Pfarrgemeinderat der SE Rust bedachte bei der Siegehrung alle Teams mit Schoko-Pokalen, Urkunden und Gutscheinen von regionalen Betrieben. Sowohl die Akteure als auch die zahlreichen Zuschauer hatten mächtig viel Spaß, denn dabei sein war alles, das Ergebnis war nicht maßgebend. Für die Bewirtung sorgten abermals Pfarrgemeinderäte und Gemeindeteams. Mit dem Ausscheiden der Deutschen wird es in Rust auch kein Public-Viewing mehr geben.