Arbeiten an der Fernwärme-Station offiziell abgenommen

Bereits Ende letzten Jahres wurde die Fernwärme-Station in der Erzstraße aufgerüstet und ist in den provisorischen Betreib gegangen. Im Frühjahr sind noch einige Nacharbeiten fällig geworden. Jetzt konnten die Arbeiten, die von der Ringsheimer Firma Heizung Weber ausgeführt wurden, offiziell vom planenden Ingenieur Thomas Haack (Büro Umwelttechnik Bojahr) und Andreas Marre von der Gemeindeverwaltung abgenommen werden.

Durch den Um- und Ausbau konnte der Druck und der Wärmedurchfluss im Leitungsnetz spürbar erhöht werden. Das Projekt umfasste den Austausch der vorhandenen Pumpen (3 Stück) durch leistungsfähigere Pumpen. Die beiden bestehenden Plattenwärmetauscher wurden von 1.500 kW auf 2.250 kW erweitert. Gleichzeitig wurde ein Teil der Steuerung/Schaltschrank umgebaut.

„An ganz kalten Tagen mit hohem Wärmebezug hatten wir an einigen wenigen Gebäude im Ort in der Vergangenheit Schwierigkeiten. Diesen Winter hat sich das durch die Maßnahme an der Übergabestation geändert. Es gab keine Probleme bei der Wärmelieferung mehr“, so Andreas Marre. „Durch die jetzigen Öl- und Gaspreise sowie die Debatte um eine CO₂-Steuer sowie den Klimaschutz sind wir überzeugt, dass weitere Bürgerinnen und Bürger an bestehenden Leitungen bald einen Fernwärmeanschluss zu beantragen. Darauf wollen wir möglichst vorbereitet sein, weshalb die Maßnahme sicher sinnvoll ist.“

Die Investitionskosten für die Gemeinde Ringsheim als Betreiber des Fernwärmenetzes beliefen sich auf rund 50.000 Euro.

An die Ringsheimer Fernwärme, die 100% ökologisch erzeugte und nachhaltige Wärme der Deponie Kahlenberg nutzt, sind im Ort über 220 Haushalte angeschlossen.