Interkommunalen Elektromobilitätskonzeptes der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Ettenheim 

Die Kommunen Ettenheim, Mahlberg, Rust, Kappel-Grafenhausen und Ringsheim haben im Oktober 2017 den Auftrag für die Erstellung eines interkommunalen Elektromobilitätskonzepts an die badenova AG & Co. KG vergeben. Das Konzept wurde im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI vom Bund zu 80 % bezuschusst. Die Restkosten trägt die Verwaltungsgemeinschaft Ettenheim.

Am 08.11.2018 wurden die Ergebnisse dieses Konzepts in einer gemeinsamen nichtöffentlichen Sitzung der fünf Gemeinderäte vorgestellt.

Ziel des Konzepts war/ist eine Aufbereitung des Themas „Elektromobilität“ für die jeweiligen Gemeinden unter Berücksichtigung der lokalspezifischen Gegebenheiten. Dabei wurde besonders darauf geachtet, die E-Mobilität im Kontext des ländlich geprägten Raums zu betrachten und wie sich die Gemeinden dort der neuen Herausforderung stellen können. In gemeinsamen Sitzungen mit Bürgermeistern, Verwaltungen und Projektverantwortlichen wurden die von der badenova AG & Co. KG erarbeiteten Themen während des Prozesses immer wieder diskutiert, so dass am Ende nun neun Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität stehen, über die die Gemeinderäte abstimmen können. Da das Thema E-Mobilität nicht an den Gemeindegrenzen Halt macht, war den Verwaltungen wichtig, im Rahmen der VVG ein gemeinsames Vorgehen zum Thema E-Mobilität zu erreichen. Die jetzt vorgeschlagenen Maßnahmenvorschläge umfassen fünf Maßnahmen, die in allen Gemeinden der VVG umgesetzt werden können und weitere vier Maßnahmenvorschläge die nur für einzelne Gemeinden relevant sind:

Gemeinsame Maßnahmen:

  • Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur
  • Kommunale, finanzielle Förderung von Wallboxen
  • Informationsangebot zur E-Mobilität für Bürger & Gewerbe
  • E-Mobilität in Neubau- und Sanierungsgebieten
  • "Nette Steckdose" für Zweiräder

 

Der Ringsheimer Gemeinderat hat zwischenzeitlich beschlossen, die Anschaffung und Installation von Wallboxen für Elektrofahrzeuge mit einem Betrag von max. 50% der Anschaffungskosten und max. 500,- Euro zu bezuschussen. Betrieben des Beherbergungsgewerbes, Pensionen, Gästehäusern, Ferienwohnungen und Gastronomiebetrieben wird eine Förderung von max. 75% bzw. max. 750 Euro gewährt. Pro Grundstück wird nur 1 Wallbox gefördert. Für 2019 stehen für die Förderung insgesamt max. 5.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung erfolgt nach dem sog. „Windhundprinzip“. Anträge können mit dem nebenstehenden Formular beantragt werden.


Im Haushalt 2019 sind für weiter für die Installation einer öffentlichen Ladesäule für Elektrofahrzeuge am Rathausparkplatz 10.000 Euro sowie Einnahmen aus Zuschüssen des Bundes von 5.000 Euro vorgesehen.