Eidechsenschutzstreifen für neues Gewerbegebiet

Bauhofmitarbeiter stellen Eidechsenschutzstreifen für neues Gewerbegebiet „Leimenfeld 3.0“ her

Bauhofmitarbeiter Dominik Köbele (links) und Andreas Schmidt (im Bagger))

Die Gemeinde Ringsheim plant weiter am neuen Gewerbegebiet „Leimenfeld 3.0“. Dort sollen sich auf knapp 4ha Fläche neue Betriebe ansiedeln können. Bereits vorab wurde jetzt vom Bauhof mit den Arbeiten für das behördlich vorgeschriebene „Ersatzbiotop für Reptilien“, das ist ein Schutzstreifen für die dort lebenden Mauereidechsen begonnen. Die Arbeiten mussten der Vegetationsperiode und dem Bebauungsplanverfahren vorgezogen werden, damit es nicht zu Verzögerungen bei der Entwicklung des Gebietes kommt. Durch die Anlegung des Streifens durch den Gemeindebauhof konnte die Gemeinde dabei mehrere tausend Euro Kosten sparen.

Ein 7m breiter Streifen unmittelbar hinter der jetzigen südlichen Bebauung des Gewerbegebietes „Leimenfeld II“ muss dauerhaft von künftiger Bebauung freigehalten werden. An den dort befindlichen kleinen Stützmauern der Bestandsgebäude in der Elzstraße wurden Mauereidechsen gefunden, deren Population zu sichern ist. Ohne diese Biotope für die Reptilien wäre das neue Gewerbegebiet nicht genehmigungsfähig.

„Unser Team hat dort jetzt nach Anweisung des Artenschutzgutachters und Grünplaners 3 Steinhaufen mit insgesamt 6 großen, alten Wurzeln als Lebensraum für die Tiere angelegt. Flankiert werden diese Haufen von der Ansaat einer artenreichen Wiesenmischung und mehreren Gehölzreihen. Insgesamt 10 Stk. Hasel (Corylus avellana), 10 Stk. Hundsrose (Rosa canina), 10 Stk. Weißdorn (Crataegus monogyna), 10 Stk. Salweide (Salix caprea) und 15 Stk. Schlehe (Prunus spinosa) wurden dafür gepflanzt”, so Matthias Bieber, Leiter des Ringsheimer Bauhofes.

Das neue Gewerbegebiet befindet sich derzeit noch im Bebauungsplanverfahren, welches hoffentlich nach den kommenden Sommerferien abgeschlossen werden kann. Anschließend können die Erschließungsarbeiten vergeben und durchgeführt werden, damit spätestens Mitte 2021 die ersten Betriebe sich dort ansiedeln können. Wichtig ist dem Gemeinderat und dem Bürgermeister dabei, dass dort grundsätzlich keine weiteren Beherbergungsbetriebe entstehen. Angestrebt für eine Ansiedlung sind klassische kleine Handwerks- / Dienstleistungs- oder Produktionsbetriebe. Damit möchte sich die Gemeinde auf breitere gewerbliche Füße stellen und möglichst zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze im Ort schaffen.

Bei einem Ansiedlungswunsch können sich potentielle Investoren direkt bei Bürgermeister Pascal Weber melden.

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Pascal Weber

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Telefon 07822-8939-25
Fax 07822-8939-12
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Raum: Zimmer 4

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