Ringsheim kann sich 2025 erneut über rund 200.000 Übernachtungen freuen
Erneut rund 200.000 Übernachtungen (in Beherbergungsbetrieben größer 9 Betten) konnten in Ringsheim im vergangenen Jahr 2025 verzeichnet werden, ähnlich wie schon 2024. Die genaue Zahl liegt bei 197.081. Dazu kommen mehrere tausend Übernachtungen in den kleineren Betrieben, die statistisch jedoch nicht erfasst werden.
Entscheidend für die imposanten Zahlen ist natürlich die weiterhin stabile Entwicklung des Europa-Parks sowie „Rulantica“. Auch die neue Erlebnisregion samt ErlebnisregionCard trägt zur guten Entwicklung bei. Dazu kommen engagierte und motivierte Vermieter bzw. Beherbergungsunternehmer.
Mit den rund 200.000 Übernachtungen liegt Ringsheim auch weiter auf Platz 5 in der Ortenau. Nur Rust (1,6 Mio.), Kehl (ca. 300.000), Offenburg (ca. 260.000) und der Tourismusmagnet Gengenbach (ca. 215.000) liegen in der Gästegunst derzeit noch vor Ringsheim.
„Der Tourismus ist mittlerweile unser wichtigster Wirtschaftszweig. Durch die wirtschaftlichen Erfolge auf diesem Sektor stehen wir als Gemeinde in der derzeit schwierigen Finanzlage der Kommunen noch einigermaßen gut da, auch wenn wir die Gesamtentwicklung engerer Budgets auch schon spüren“ sagt dazu Bürgermeister Pascal Weber. „Und dennoch gilt für uns in Ringsheim weiter: Wir wollen „Dorf“ bleiben und keinen „Übertourismus“ im Ort. Dieses Ziel verfolgen wir mit verschiedensten Maßnahmen, die auch wirken und Lenkungswirkung entfalten. Zuletzt die Änderungen in Bebauungsplänen sowie die „Umwandlungsprämie“ zugunsten von Dauerwohnungen.
Die Entwicklung des Tourismus in Ringsheim ist dabei in den letzten Jahren rasant. Waren es im Jahr 2017 noch 25.000 Übernachtungen, konnten schon 2020 rund
50.000 Übernachtungen gezählt werden. 2022 überschritt man erstmals 100.000 Übernachtungen.
Nicht in den Zahlen für Ringsheim sind die Gäste im gemeinsamen ZVT-Gebiet der Gemeinden Rust und Ringsheim, also insbesondere im Hotel „Kronasar“. Dieses Gebiet wächst weiter dynamisch, die Einnahmen dort (Grundsteuer, Gewerbesteuer, usw.) teilen sich die beiden tragenden Gemeinden je hälftig.

